Wie ein Sechser im Lotto: FCT erhält Förderzusage bei Bundesprogramm

Zunächst glaubte man beim FCT an einen schlechten Aprilscherz, doch der 01.04. ist schon längst vorbei und den Aprilscherz hat es ja schon gegeben. Als diese Woche die Information schnell die Runde machte und von Bürgermeister Albert Nickl postwendend bestätigt wurde, dass das seit gut 12 Monaten in Planung befindliche FCT-Projekt „Sportheimerweiterung und -sanierung“ in Berlin den Zuschlag beim Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Sportstätten“ bekam, war die Freude in der Klostergemeinde riesig: Mittel in Höhe von knapp 482000 € (75%-Förderung) ermöglichen es dem Sportverein, die geplante Erweiterung und Sanierung nun auch unter energetischen Gesichtspunkten und barrieregerecht umzusetzen. Zudem können „alte Baustellen“ wie die elektrische Versorgung und die Abwasserproblematik in Angriff genommen werden. Die Errichtung neuer Ballfangzäune und die Erweiterung der Sportheimküche stellen weitere wichtige Maßnahmenpunkte dar, die jetzt mit Hilfe des Programms realisiert werden können. Insgesamt wurden 314 Projekte ausgewählt (Fördersummen zwischen 250 000 € und 8 Mio. €), die von der ersten Tranche der Sportmilliarde in Höhe von 333 Mio. € profitieren. Die Mittel stammen übrigens aus dem „Sondervermögen Infrastruktur und Klimaneutralität“. Insgesamt wurden weit über 3600 Projektvorschläge mit einer Gesamtsumme von mehr als 7,5 Mrd. € eingereicht, wodurch das Förderprogramm gut 21-fach überzeichnet war.

Mit dem Baubeginn rechnet man beim FCT frühestens im Herbst, da in den nächsten Monaten zuerst noch viele weitere Fördervoraussetzungen geschaffen und Förderbedingungen abgeklärt werden müssen.         

An dieser Stelle möchten wir vom FCT uns bei vielen Personen zu bedanken, die bei der Schaffung der Voraussetzungen sowie bei der Vorbereitung und Ausarbeitung der Bewerbungsunterlagen tatkräftig mitgewirkt und angeschoben haben. Vielen Dank:

-dem Gemeinderat Speinshart, der sich voll und überzeugend hinter das Projekt „Bewerbung des FCT beim Bundesprogramm“ stellte und sowohl die geforderte Eigenbeteiligung der Gemeinde zusicherte als auch als Antragssteller fungierte! Vielen Dank, dieser Rückhalt war einfach klasse!

-unserem Klostergemeinde-Bürgermeister Albert Nickl, der alles in seiner Macht Stehende unternahm und sämtliche Möglichkeiten und Kontakte nutzte, um dem Projekt auch in Berlin Gehör zu verschaffen! Ohne ihn und seinen guten Draht zu unserem Bundestagsabgeordneten Albert Rupprecht wäre es wohl sehr unwahrscheinlich gewesen, den Zuschlag zu erhalten! Vielen Dank an dieser Stelle an Albert Nickl und auch an Albert Rupprecht!

-Ullrich Hesl von der Stadt Eschenbach, der an einigen Nachmittagen wertvolle Unterstützung beim Ausfüllen der Bewerbungsunterlagen leistete! Super Arbeit, Uli!

-Stefan Hader von der Firma BKH bzw. vom Förderverein FCT, dessen professionelle Beratung bzw. Mitwirkung an einigen Abenden und dessen Erstellung von Planungsunterlagen in einigen Nächten erst die notwendigen Voraussetzungen für die Bewerbung schaffte: Stefan, du bist der Beste! Auch wenn du Bayern-Fan bist …!

-Stefan Schedl von der Raiffeisenbank Eschenbach für die Beratung im Zusammenhang mit der Finanzierung des Projekts: Great job, Stefan!

-Thomas Arnold, der sich ausführlich in die Bewerbungsunterlagen und Fördervoraussetzungen einarbeitete, immer wieder den Kontakt nach Berlin suchte und entscheidend daran mitwirkte, dass die Bewerbungsunterlagen termingerecht und sachgerecht erstellt werden könnten! Super, Arni!

-allen Funktionären, dem Ausschuss und dem Bauausschuss des FCT: Alle standen voll hinter der Bewerbung für dieses Programm und dem Versuch, das Unmögliche möglich zu machen! Top! 

Jetzt ist es amtlich: Der FC Tremmersdorf/Speinshart erhält eine Förderzusage aus Bundesmitteln in Höhe von 481 950 € (Quelle: www.dosb.de)